Unser Problelokal

Im Frühling 2005 fand der Startschuss für den Umbau bzw. die Erweiterung unserer Räumlichkeiten im Gebäude an der Silbertalerstraße statt. Unser Ziel war es, einen Registerraum mit Notenarchiv, einen Trachten- und einen Instrumentenraum zu schaffen. Es war uns allen von Anfang an bewusst, dass dies sehr viel Arbeit bedeutet, uns jedoch auch bessere und flexiblere Möglichkeiten eröffnet, unser Hobby auszuüben.
Wir begannen mit der Vermessung der bestehenden Räumlichkeiten, gefolgt von der Prüfung möglicher Varianten, der Planerstellung und Einholung diverser Angebote für die benötigten Materialien. Dies alles konnten wir einerseits durch das Engagement einzelner Musikanten, andererseits durch die Unterstützung der Marktgemeinde Schruns durchführen.

 

Nach der finanziellen Zusage der Gemeinde konnten wir endlich im Sommer 2004 mit dem Ausräumen und dem Umbau des Obergeschosses beginnen. Am Anfang stand die "Drecksarbeit". Sämtliche Altmöbel, Trennwände und die Zwischendecke wurden entfernt und entsorgt. Das Resultat waren zwei volle Container mit Altholz bzw. Schutt und Müll, jede Menge an schmutzigen Kleidern und kaum erkennbare Personen, die sämtliche unbedeckten Körperteile mit Schmutz und Staub verunreinigt hatten.

Im Anschluss folgte die Ausbauarbeit, die mit sehr vielen Arbeitsstunden zu Buche schlug. Jeder Handwerker in unseren Reihen konnte mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen glänzen. Mit Hilfe aller, wurde dieser Umbau bestmöglichst durchgeführt. Zum einen waren Handwerker gefragt, zum anderen aber auch unsere Nicht-Handwerker, die uns immer wieder mit Speis und Trank oder bei diversen Putz- und Aufräumaktionen unterstützten.
 

Nicht zuletzt wurde auch noch unser Probelokal, bei welchem wir eigentlich keine Änderung vorgesehen hatten, einem "Face Lifting" unterzogen. So wurden die alten und schon porösen Schall-Schaumstoffplatten entfernt, die Wände und Decke site gestrichen und diverse kleine Änderungen vorgenommen.

Auch diese Arbeiten wurden ausschließlich von unseren Musikantinnen und Musikanten durchgeführt und wir dürfen auch hier auf eine gelungene Arbeit zurückblicken.

Für den gesamten Umbau haben wir ca. 5000  Arbeitsstunden, die allesamt von uns geleistet wurden, aufgewendet. Dabei wurden ca. 300m² Gips-Platten, ca. 130m² Täfer und 100m² Boden verlegt.

An  dieser Stelle möchte sich der Vorstand der HM-Schruns recht herzlich bei allen Musikantinnen und Musikanten für ihren ehrgeizigen Einsatz bedanken. Ein großes "Vergelt´s Gott" gilt aber auch der Marktgemeinde Schruns, die uns finanziell unterstützt hat und bei allen beteiligten Firmen für ihr Entgegenkommen und ihr Verständnis.

 
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